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Geschäftsentwicklung 2020

Bilanzsumme übersteigt 11 Mrd.-Marke / Hoher Einlagenzuwachs / 15 Mio. Euro Jahresüberschuss

Kundennähe trotz Corona-Abstand

„Trotz Abstand und Lockdowns sind wir in 2020 unseren Kundinnen und Kunden nahe geblieben – wenn auch auf anderen und für manche oft neuen Wegen“, so das Fazit des Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden Markus Schabel im Rahmen der Veröffentlichung der Geschäftsbilanz. Die intensive Begleitung der Firmenkundschaft in der Pandemie und die auch verstärkt von Älteren genutzte Beratung am Telefon oder per Video in Verbindung mit modernen Online-Banking-Möglichkeiten – all dies habe die Verbindung zu den Kunden in Zeiten des Abstand-Haltens vielfach sogar weiter gestärkt, unterstreicht der Sparkassen-Chef.

Gestärkt haben die Kundinnen und Kunden auch die Bilanzsumme der Sparkasse: Die stieg nach den bis zum endgültigen Prüfungstestat noch vorläufigen Zahlen im vergangenen Geschäftsjahr deutlich um 1,6 Mrd. Euro auf rund 11,4 Mrd. Euro (+ 16,8 Prozent). Das Kundengeschäftsvolumen wuchs auf 17,9 Mrd. Euro. Angesichts der anhaltenden Null- und Negativzinsphase sank der Zinsüberschuss in 2020 um 10,7 Mio. Euro und verzeichnete einen Rückgang von 6,4 Prozent auf 157,6 Mio. Euro. Mit Einsparungen im Kostenbereich von 4,6 Mio. Euro konnte die Sparkasse ein noch stärker rückläufiges Ergebnis vermeiden und erreichte ein Betriebsergebnis von 91,3 Mio. Euro, was 0,85 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme entspricht (Vorjahr: 1,01 Prozent). Unter dem Strich erzielte die Sparkasse einen Jahresüberschuss von 15,0 Mio. Euro (Vorjahr: 17,1 Mio. Euro).

Starkes Einlagenwachstum

Der Trend der Sparer, immer mehr Geld auf unverzinsten Giro-, Tagesgeld- und Sparbuchkonten zu parken, setzte sich auch im vergangenen Jahr fort. So stieg der Bestand an Kundeneinlagen in 2020 um rund 700 Mio. Euro auf 8,2 Mrd. Euro (+ 9,5 Prozent). „Doch dieses starke Wachstum ist in doppelter Hinsicht für uns kein Grund zur Freude: Für unsere Kundinnen und Kunden sind mit diesen zinslosen Einlagen allein schon inflationsbedingt Vermögensverluste vorprogrammiert. Und auch für die Sparkasse sind diese Gelder angesichts der von der EZB veranschlagten Negativzinsen längst keine Einnahmequelle mehr, sondern ein Kostenfaktor“, erläutert Vorstandsmitglied Peter Scholz. Kredite würden nicht in gleicher Höhe nachgefragt und die Freibeträge für Einlagen bei der EZB seien ausgeschöpft, so dass auch für die Sparkasse Verwahrentgelte fällig würden. „Dennoch wollen wir unsere Normalsparerinnen und -Sparer vor Negativzinsen bewahren. Das gelingt uns aber nur, wenn wir dem steigenden Zufluss von Neugeldern aus Kreditinstituten in der Region entgegenwirken, die Verwahrentgelte berechnen“, so Scholz.

Negativzinsen schützen Bestandskunden

Wenn künftig Neukunden ihre gesamte Bankverbindung zur Sparkasse verlagern möchten, erhalten sie Freibeträge ab 25.000 Euro, die je nach Art der gewünschten Anlageformen auch erweitert werden können. Wer lediglich Gelder auf einem Tagesgeldkonto parken möchte, bei dem berechnet die Sparkasse ab dem ersten Euro den Zinssatz, den die Bank auch bei der EZB für ihre Einlagen bezahlen muss: das sind aktuell 0,5 Prozent. „Mit einem kleinen Teil unserer Bestandskundschaft, der über liquide Mittel im hohen sechsstelligen Bereich verfügt, werden wir über Verwahrentgelte mit einem Freibetrag von 100.000 Euro sprechen“, kündigt Peter Scholz an. Auch für Kontoneueröffnungen der Bestandskunden gelte künftig dieser hohe Freibetrag. „Damit bleiben rund 99 Prozent unserer Privatkunden weiterhin von Negativzinsen verschont. Das ist uns mit Blick auf das Gros der Normalsparerinnen und –Sparer besonders wichtig“, unterstreicht Scholz.

Von Börse profitieren

Angesichts der anhaltend schwierigen Zinslage rät die Sparkasse ihren Kunden, neue Anlageformen in den Blick zu nehmen. „Wer heute einen Vermögens-Erhalt oder –Zuwachs erreichen will, schafft das schon lange nicht mehr mit einem Sparbuch. Deshalb sehen wir eine wichtige Aufgabe darin, unsere Kundinnen und Kunden weiterhin über attraktive Anlageformen zu informieren und ihnen Wege zu zeigen, wie man der Inflationsfalle entkommen und schleichende Vermögensverluste vermeiden kann“, so Scholz. Nicht von ungefähr entscheiden sich laut Sparkasse daher immer mehr Kunden beispielsweise für Wertpapiere oder Fonds-Sparpläne, weil man mit ihnen an der Entwicklung der Börsen oder Immobilienmärkte teilhaben könne. Die zunehmende Bereitschaft zu alternativen Sparformen zeigte sich auch in 2020: Der Bestand im Wertpapiergeschäft wuchs um 8,1 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro.

Firmenkunden intensiv begleitet

Kredite waren in 2020 vor allem für private Immobilienfinanzierungen gefragt. Die Sparkasse konnte hier rund 3.000 Finanzierungen von Wohneigentum ermöglichen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet das Kreditgeschäft ein Plus von 4,5 Prozent auf 7,5 Mrd. Euro. Der Firmenkundenbereich war neben einem weiterhin lebhaften Immobiliengeschäft insbesondere von der Unterstützung kleinerer und mittelständischer Unternehmen in der Corona-Krise geprägt. Bis Anfang des Jahres 2021 vergab die Sparkasse Corona-Förderkredite in einer Gesamthöhe von über 80 Mio. Euro. „Vor allem in den vom Lockdown am stärksten betroffenen Bereichen Gastronomie, Einzelhandel, Hotel-, Reise- und Veranstaltungsgewerbe konnten wir viele Kunden schnell und unkompliziert mit liquiden Mitteln versorgen“, erklärt Sparkassen-Vorstand Klaus Richter. Aufgrund der Unsicherheiten wegen der noch nicht absehbaren Folgen der Pandemie sei der Bedarf nach Investitionen wie Fahrzeugen, Maschinen oder Inventar aktuell auf einem deutlich verhaltenen Niveau. „Wann sich das wieder normalisieren wird, lässt sich im Moment schwer einschätzen. Alle Kundinnen und Kunden stehen aber in den Startlöchern, um möglichst schnell wieder ihre geschäftlichen Aktivitäten zu intensivieren“, so Richter weiter.

Analoge Beratung bleibt wichtig

Die Aufgeschlossenheit der Kunden gegenüber digitalen Angeboten und neuen Kommunikationswegen habe sich im zurückliegenden Coronajahr weiter beschleunigt, berichtet Klaus Richter. „Wir sehen das etwa an der intensiven Nutzung unseres kostenfreien Telefonservice mit rund 500.000 Anrufen, darunter immer häufiger aus der Altersklasse 50plus. Das Interesse an unserem Videoberatungsangebot hat sich seit Ausbruch der Pandemie versechsfacht und 70 Prozent unserer Girokundinnen und –kunden nutzen mittlerweile das Online Banking am PC oder via App mit insgesamt 18 Mio. Aufrufen im Jahr.“ Doch auch in der analogen Beratung vor Ort sieht Klaus Richter weiterhin ein wertvolles Merkmal der Sparkasse: „Diese Beratung bündeln wir in unseren zahlreichen Beratungscentern. Die haben sich – vergleichbar mit den Schwerpunkt-Zentren in anderen Branchen – in den vergangenen Jahren bewährt, weil wir hier unser gesamtes Know-how anbieten können.“ Angesichts von bereits vor Corona durchschnittlich nur ein bis zwei Filialbesuchen im Jahr pro Kunde zeichne sich ab, dass neben den Beratungscentern als Betreuungsschwerpunkte die kleineren Filialen und Zweigstellen perspektivisch überwiegend die Funktion von Selbstbedienungsstandorten übernehmen werden. Derzeit überprüfe man das gesamte Standortnetz und beobachte auch, wie sich die Pandemie weiter auf das Kundenverhalten auswirke. „In jedem Fall bleiben wir unseren Kundinnen und Kunden weiterhin nahe und begleiten sie eng auf dem Weg in die digitalisierte Welt. Etwa mit einem neuen Filialtyp, den wir gemeinsam mit ihnen ausprobieren werden. Hier helfen wir persönlich vor Ort bei der Wahl der passenden Kommunikationswege und werden auch einen modernen Video-Kundenservice für alltägliche Finanzfragen einsetzen“, kündigt Klaus Richter an.

Auch künftig Spenden und Sponsoring

Die angesprochene Nähe werde sich auch weiterhin in einem hohen gesellschaftlichen Engagement in Form von Spenden und Sponsorings zeigen, verspricht der Vorstandsvorsitzende. „Dafür stellen wir uns so auf, dass wir eine leistungsfähige Sparkasse bleiben, die für die Menschen in der Region da sein kann“, betont Markus Schabel. Im vergangenen Jahr habe die Sparkasse und ihre Stiftungen in rund 650 Fällen kleine und große Projekte im Gesamtvolumen von 2,2 Mio. Euro unterstützt. „Gerade jetzt braucht diese Region starke Förderer, die gemeinsam mit engagierten Ideengebern in schwierigen Zeiten etwas bewegen wollen. Dafür werden wir auch künftig unseren Beitrag leisten.“

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