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Das haben wir uns vorgenommen – dafür treten wir jeden Tag an. Und die Zukunft beginnt bei uns mit dem ersten Sparbuch, einer Existenzgründung oder der Förderung von Projekten aus den Bereichen Kultur, Sport, Soziales, Umwelt und Wissenschaft – denn nur so kann die Vielfalt dieser Region weiter wachsen.

Geschäftsentwicklung 2018

Geschäftsbilanz 2018: Sparkassen-Gewinn geht um 2 Mio. Euro zurück

Solides Ergebnis bei wachsendem Druck

  • Bilanzsumme steigt auf 9,45 Mrd. Euro
  • Betriebsergebnis vor Bewertung sinkt auf 107,8 Mio. Euro
  • Niedrigzinsen zehren an Erlösen
  • Privatkundeneinlagen überschreiten erstmals 7-Milliarden-Euro-Marke
  • Kreditvolumen ebenfalls 7 Mrd. Euro
  • Wertpapierbestand wächst – Sparer profitieren von Börsenentwicklung
  • Mediale Zugangswege stark nachgefragt – weitere digitale Angebote in 2019

„Trotz zunehmender Belastungen und rückläufiger Erträge durch die anhaltende Niedrigzinsphase konnten wir den Jahresüberschuss von 18 Mio. Euro konstant halten. Das ist gut für die Menschen in unseren Trägergemeinden und gut für eine weiterhin starke Sparkasse.“, betont Markus Schabel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost, mit Blick auf die Bilanz 2018.

Die Bilanzsumme des Instituts wuchs im Berichtsjahr um 2,7 Prozent auf 9,5 Mrd. Euro. Das Kundengeschäftsvolumen legte um 3,2 Prozent auf 16,6 Mrd. Euro zu. Mit 1,15 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme (Vorjahr: 1,21 Prozent) lag das Betriebsergebnis vor Bewertung erneut über dem Durchschnitt der Sparkassen in Westfalen-Lippe (0,92 Prozent) und der Sparkassen bundesweit (0,82 Prozent).

Ertragsrückgang abgebremst

Allerdings belastet das anhaltend niedrige Zinsumfeld weiterhin die Haupteinnahmequelle der Sparkasse: Der Zinsüberschuss fiel in 2018 um insgesamt 15,4 Mio. Euro (7,8 Prozent) niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang wurde durch Kosteneinsparungen und einen um 7,5 Mio. Euro (13,5 Prozent) gestiegenen Provisionsüberschuss abgebremst.

„Auch in den nächsten Jahren streben wir ein möglichst konstantes Jahresergebnis an. Das ermöglicht die dauerhaft wichtige Stärkung unseres Eigenkapitals und sichert zudem die Option von Ausschüttungen an unsere Eigentümer, die damit vor Ort soziale Projekte unterstützen“, betont Markus Schabel. Mit einer Gesamtkapitalquote von 19,3 Prozent liegt die Sparkasse oberhalb der EU-Mindestauflagen, was als ein Zeichen für die Stabilität von Kreditinstituten gilt. Über die Höhe der diesjährigen Ausschüttung wird die Zweckverbandsversammlung im kommenden Juni entscheiden. Darüber hinaus werde sich die Sparkasse auch weiterhin für Vereine und Projekte in der Region stark machen, kündigt Schabel an. So bewegte sich im vergangenen Jahr das Spenden- und Sponsoring-Engagement mit 2,6 Mio. Euro (Vorjahr 2,8 Mio. Euro) weiterhin auf hohem Niveau. Rechnet man die Förderungen der fünf Sparkassen-Stiftungen hinzu, wurden mit insgesamt 3,9 Mio. Euro (Vorjahr: 3,7 Mio. Euro) rund 1.000 Projekte unterstützt.

Gewerbliche Kredite gefragt

In 2018 setzte sich der Trend fort, dass Kunden der Sparkasse immer mehr Gelder anvertrauen: Der Bestand an Kundeneinlagen wuchs um 3,1 Prozent auf 7,2 Mrd. Euro. „Zu viel Erspartes landet allerdings noch auf niedrigst verzinsten Liquiditäts- oder zinslosen Girokonten und bringt derzeit für unsere Kundinnen und Kunden kaum Ertrag. Entsprechend freuen wir uns über ein weiter wachsendes Interesse an Wertpapieren“, unterstreicht Schabel und verweist auf ein Wachstum im Wertpapiergeschäft von 2,3 Prozent. Auch wenn die Börsenentwicklung in 2018 deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei, zeigten die Statistiken, dass Kunden auf lange Sicht von der Entwicklung an den Aktienmärkten profitieren, ist der Banker überzeugt. Auf der Kreditseite verzeichnet die Sparkasse ein Wachstum in Höhe von 2,9 Prozent auf 7,0 Mrd. Euro. Getragen wird das Plus vor allem durch gewerbliche Investitionen. Der Bestand an privaten Immobilienkrediten zeigt trotz hoher Baukosten und einer angespannten Angebotssituation am Wohnimmobilienmarkt mit 2,8 Mrd. Euro eine stabile Entwicklung.

Service am Telefon

Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung der Sparkasse verweist die Sparkasse auf die kontinuierliche Weiterentwicklung zahlreicher digitaler Angebote. Zu den Beispielen aus dem vergangenen Jahr zählt etwa die Echtzeit-Überweisung, bei der das Geld innerhalb weniger Sekunden beim Empfänger ankommt. Auch das Bezahlen per Handy oder der elektronische Safe zur Aufbewahrung wichtiger Dokumente im Online Banking gehören zu den Neuerungen. „Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden jede Menge Zusatznutzen auf vielen Wegen. Dazu zählt übrigens auch der weitere Ausbau unserer persönlichen Beratung am Telefon“, so Markus Schabel. Für viele Anlässe des Finanzalltags biete neben dem Online-Banking der Service am Telefon schnelle und unkomplizierte Lösungen. Davon hätten im vergangenen Jahr rund eine halbe Million Anrufer Gebrauch gemacht und die Dienstleistungen in einer Umfrage ganz überwiegend mit „sehr gut“ bis „ausgezeichnet“ bewertet. Die Möglichkeiten reichen hier beispielsweise vom Anlegen von Daueraufträgen über Lastschriftrückgaben bis hin zu Überweisungen und der Einrichtung von Freistellungsaufträgen.

Bildzeile: Der Vorstand der Sparkasse Münsterland Ost (v.l.): Vorstandsvorsitzender Markus Schabel, die Vorstandsmitglieder Klaus Richter und Peter Scholz sowie das stellvertretende Vorstandsmitglied Roland Klein.

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